Zähler ab 2.12.02

1. Allgemeine Einleitung

2. Was ist Astrologie

Äquinoktium 2017 Berlin / Äquinoktium 2017 Paris
Äquinoktium 2017 Tanta in Ägypten

4. Sternbilder / Tierkreiszeichen

5. Meine Art Astrologie zu betreiben

6. Astronomische Besonderheiten in Berlin

7. Was ist "Zufall"


8. Links zur Berechnung von Horoskopen

Horoskopberechnung mit Zeichnung inkl. Weltatlas (Koordinaten)
ASTRO*CARTO*GRAPHY nach Jim Lewis

Sommerzeiten  /  Ephemeriden (1400 - 2099)  /  graphische Ephemeriden 2017

Deutsches Astrologieprogramm mit sehr vielen Möglichkeiten für die Rhythmenlehre


7. Links zu allgemeinen Informationen

Interessante Webseite zu den 27/28 Mondstationen (in Englisch)

Die Breite ist bewußt so gewählt, daß die Seite auch auf Smartphones (mit einem HD Display) gut zu lesen ist.



Wer hier nun die übliche "Kraut und Rüben" Astrologie erwartet, wird enttäuscht sein.

Astrologie ist ein Mittel zur Erkenntnis, das heißt zum Erkennen dessen was vorgeht und Bedeutung hat. Astrologie ist ein Erkenntnisweg wie Erfahrungsweg gleichermaßen. Astrologie ist kein Instrumentarium um Zwecke zu erfüllen - sie kann Zwecke erfüllen, aber die sind Nebenprodukt. Astrologie ist auch eine Möglichkeit sich selbst und andere Menschen objektiver zu sehen. Daraus ergibt sich dann auch die Erkenntnis der Unterschiedlichkeit aller Menschen.

Die "Zeitungsastrologie" mit ihren mehr als oberflächlichen Verallgemeinerungen zur täglichen "Prognose", welche die gesamte Menschheit in 12 Schubladen zwängt, ist der Astrologie leider sehr abträglich.

Die "Zuckerwürfelastrologie", welche die Charaktereigenschaften eines Menschen auf wenige Wörter reduziert, wird der Vielfalt der menschlichen Natur nicht gerecht. Auch längere Ausführungen über ein Tierkreiszeichen, welche meist darauf ausgerichtet sind, dass die Sonne in diesem Tierkreiszeichen steht, beschreiben zwar in vielen Fällen das Verhalten (Sonne) eines Menschen einigermaßen gut, aber werden der Vielfältigkeit eines Menschen und dessen Geburtsbild lange nicht gerecht.

Detailliertere Computerhoroskopausdrucke, die zwar das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Geburtszeit zur Grundlage haben, können nur eine Ansammlung von Textbausteinen sein, welche die Charaktereigenschaften eines Menschen nur recht grob darstellen können. Hier wird meistens versucht den Inhalt einer Konstellation in eine Form zu bringen. Leider gibt es aber letztendlich sehr viele Möglichkeiten, wie sich der Inhalt einer Konstellation in einer Form zeigen kann. Das heißt, daß die Aussagen von Computerhoroskopen meist recht allgemein gehalten sind. Oder in einer konkreten Form dargebracht, nicht auf jeden Menschen mit dieser Konstellation zutreffen wird. Eine strukturelle Deutung ist hierbei nicht möglich.

Auch die "Unterhaltungsastrologie", die zur Zeit bei einigen Sendern im Fernsehen betrieben wird, wo ein Astrologe bzw. eine Astrologin lächelnd hinter einem Notebook hervorschaut und in wenigen Sätzen etwas "astrologisches" von sich gibt, ist oft leider als nicht sehr zuträglich für die seriöse Astrologie zu bezeichnen.

Die bisherige Kritik an der Form, wie Astrologie größtenteils in der Öffentlichkeit dargestellt wird, mindert natürlich nicht die Astrologie an sich. Durch diese Darstellungen ist in der breiten Öffentlichkeit leider recht unbekannt, welche Möglichkeiten die Astrologie bieten kann.

Für die Leute, die der Astrologie kritisch gegenüber stehen, möchte ich Isaak Newton zitieren, der einmal gesagt haben soll, als Haley (der Entdecker des Kometen) ihn tadelte, einem solchen Aberglauben anzuhängen:

"Es ist offensichtlich, daß sie die Astrologie nicht studiert haben, ich habe sie studiert."

Ebenfalls von Isaak Newton ist folgendes Zitat:
"Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean."

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Was ist Astrologie?

Westliche, tropische Astrologie, die sich auf die Wendepunkte (Trope, gr.-lat.; "Wendung") der Sonne bei der Tag- und Nachtgleiche beziehungsweise auf den längsten und kürzesten Tag bezieht, ist eine Symbolsprache.
Ähnlich wie die Zeiger einer Uhr die Zeit anzeigen, aber nicht die Zeit sind.
Als "Zeiger der Uhr" wirken Sonne, Mond und die Planeten unseres Sonnensystems.

(Äquinoktium 2017 (ab 20.3.2017 10:28:43 GMT) berechnet auf Berlin.)


(Äquinoktium 2017 berechnet auf Paris)


(Äquinoktium 2017 berechnet auf Tanta in Ägyten)


Das Horoskop kann auch wie das Ziffernblatt einer Uhr betrachtet werden, welche die Begegnungen mit dem Schicksal anzeigt, dem man nicht entkommen kann. Wobei das Schicksal als nichts "schlechtes" begriffen werden sollte, sondern als der Weg, zu dem zu werden, was man eigentlich ist. In der Astrologie wird die Qualität der Zeit betrachtet, im Gegensatz zur Wissenschaft, welche die Quantität der linearen Zeit mißt.

Die astrologischen Symbole zeigen Inhalte aber keine Formen. Von daher ist es eine falsche Erwartungshaltung, wenn man konkrete Ereignisse vom Astrologen "vorausgesagt" bekommen möchte.

Ein weiteres Problem eines selbstkritischen Astrologen hat Nostradamus
wie folgt beschrieben:

"Wenn auch die Sterne niemals lügen,
wie kann ich sicher sein, daß ich sie immer richtig lese."

Die astrologischen Tierkreiszeichen haben NICHTS zu tun mit den astronomischen Sternbildern. Wahrscheinlich hat man vor ca. 2000 Jahren "Gruppen von Sternen" am Himmel einen Namen nach den Inhalten der Tierkreiszeichen des tropischen Tierkreises gegeben. Durch die Präzession der Erde stimmen die Sternbilder mit dem tropischen Tierkreis heute nicht mehr überein.

"Ein physikalischer Einfluß der Planeten auf Wesen und Geschick der Menschen entspricht dem Versuch, sich die Astrologie auf naturwissenschaftliche Weise vorzustellen; ein solcher Einfluß wurde von den Vertretern der Astrologie zu keiner Zeit akzeptiert."
- Aus einer Stellungnahme von Wolfgang Döbereiner zu einem Manifest in
"The Humanist" vom Sept./Okt. 1975.

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Meine Art mit der Astrologie zu arbeiten,
besteht darin Horoskope zu deuten.

Als Astrologe verstehe ich mich als ein Vermittler zum Verständnis des Schicksals, der das Inhaltliche der Konstellationen ohne Bewertung beschreibt, nicht mehr und nicht weniger.

Im Geburtshoroskop eines Menschen finden sich alle inhaltlichen Anlagen für sein gesamtes Leben. Jede dieser vielen Anlagen bzw. Aufgaben haben ihre Zeit in der sie verwirklicht werden wollen.
Es ist zwar mit der Astrologie möglich ziemlich genaue Aussagen über den Zeitpunkt zu machen, wann sich ein Inhalt verwirklichen will, aber nicht über die genaue Art und Weise (ihre Form).
Daher ist es sinnvoller die Ursache, einer Aufgabe die sich in der aktuellen Zeit in einer bestimmten Art und Weise verwirklicht (z.B. in Form einer Krankheit), zu ergründen und dann zu versuchen ein Lösungsmöglichkeit dafür zu finden. Dadurch besteht dann die Möglichkeit, sich der inhaltliche Aufgabe bewußt zu werden und diese Aufgabe nicht mehr in ihrer problematischen Form zu erleben, sondern oftmals sogar in einer konstruktiven Form. (Genie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander.)

Wenn sich ein Problem in Form einer Krankheit äußert, ist es möglich eine geeignetes homöopathische Mittel oder im schlimmsten Fall auch einen geeigneten Operationstermin herauszufinden.

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Astronomische Besonderheiten in Berlin.

Infolge der Erdrotation gehen sämtliche Tierkreiszeichen alle 24 Stunden auf und unter, die Durchschnittszeit für 30 Grad eines Tierkreiszeichens beträgt am Äquator etwa 2 Stunden. Um so weiter man sich vom Äquator entfernt, ändert sich die Situation. In diesem Säulendiagramm ist die Zeit, welcher der Aszendent in Berlin durch ein Tierkreiszeichen läuft dargestellt. Damit ist zu erklären, warum in den nördlichen Breiten statistisch mehr Menschen einen Aszendenten im Tierkreiszeichen Löwe, Jungfrau, Waage oder Skorpion in ihrem Geburtshoroskop haben. Im Süden Südamerikas kehrt sich die Situation entsprechend um.

Um so weiter man sich vom Äquator entfernt kommt es auch zu einer unterschiedlichen Dauer von Tag und Nacht. Nur zum Herbstanfang (Beginn vom tropischen Tierkreiszeichen Waage in der nördlichen Hemisphäre) und beim Frühlingsanfang (Beginn vom tropischen Tierkreiszeichen Widder in der nördlichen Hemisphäre) sind Tag und Nacht gleich lang. Die extremsten Unterschiede existieren zur Sommer- und Wintersonnenwende.
Im Kreisdiagramm ist die Zeit der Sonne über und unter dem Horizont für Berlin dargestellt.

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Was ist "Zufall".

Beim Studium der Astrologie wird ein Mensch zu einer erweiterten Sichtweise gelangen, die unter anderem zu einer tieferen Betrachtung des Begriffes "Zufall" führt. Zufall läßt sich auch verstehen als eine nicht offensichtliche oder verborgene Ordnung. Zufall, Glück oder Pech, sind Ausdrücke in unserem Sprachgebrauch für Ereignisse beziehungsweise Wirkungen oder Auswirkungen, für die wir keinen Grund beziehungsweise keine Ursache erkennen können. Damit bleiben sie für Menschen mit einen kausal geprägten Denken unerklärlich und werden deshalb "zufällig" genannt.

Es gibt keinen "Zufall". Es gibt höchstens Dinge, die wir nicht erklären können.

Wer die Ursache nicht kennt, nennt die Wirkung Zufall.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1936)

Der Zufall ist das, was mir zufällt.
Fallen kann nur etwas von oben nach unten, also vom Himmel auf die Erde
und dieser Zufall ist Schicksal und hat nichts mit Willkür zu tun.
Genauso ist es mit dem Ein-fall, es fällt etwas von oben nach unten ein,
vom Himmel auf die Erde und trifft bei uns ein.
Im Grunde warten wir alle auf diesen Zu-Fall und hoffen, daß das bald "der Fall" ist.

Zufall ist nur der Ausdruck unserer Unfähigkeit, den Dingen auf den Grund zu kommen.
(Albert Einstein)

Kritikern die diese Einstellung für "verrückt" halten, möchte ich unter der Voraussetzung zustimmen, daß der Begriff "verrückt" so verstanden wird, daß die Betrachtungsweise zu einem anderen Ort "gerückt" wird. Manchmal muss man einen Schritt zurück schreiten, um einen besseren Überblick zu bekommen und das Ganze aus einer veränderten Sicht wahrnehmen zu können.

Vor weniger als hundert Jahren galt Newtons Mechanik als die endgültige Theorie der Naturerscheinungen und ließ die Physiker des frühen neunzehnten Jahrhunderts glauben, daß das Universum wirklich ein mächtiges mechanisches System sei, das nach den Newtonschen Bewegungsgesetzen funktionierte. Dieses Modell vom Universum bildete für fast drei Jahrhunderte den soliden Rahmen der klassischen Physik. Durch seine gute Verständlichkeit des dreidimensionalen Raumes und einer gleichförmig fließenden Zeit - ohne Rücksicht auf äußere Einflüsse oder den Standpunkt des Beobachters - ist diese Denkweise auch heute noch in den Köpfen der meisten Menschen vorhanden.

Aber die (von Menschen ergründete) "Wahrheit",
ist nur der Moment nicht widerlegbare Irrtum.

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Hier folgen nun Links zur Berechnung von Horoskopen.



Hilfreich ist der Weltatlas vom ASTRODIENST.
Längen- und Breitengrad der eingegebenen Stadt werden angezeigt.


Berechnung des Aszendenten und Anzeige von Sonne und Mond im Zeichen.

Auch eine vollständige Berechnung und Zeichnung ist es möglich.
Entsprechend auf "weiter" klicken bis die Übersichtseite wieder erreicht ist.
Unten dann bei: Graphiken "Horoskopzeichnung und Aszendent"
oder "Erweiterte Graphikauswahl" auswählen.

Bei der erweiterten Auswahl ist es sogar möglich bis zu 10 Asteroiden in der Horoskopzeichnung anzuzeigen. Die Namen der Asteroiden befinden sich auf einer weiteren Unterseite. Die entsprechenden Nummern müssen notiert werden und die Nummern dann durch Komma getrennt eingegeben weren. So stand z.B. beim Untergang der Titanic der Asteroid Titania in Konjunktion mit Uranus. Oftmal findet sich der Name von einer Person, die im Leben eine tiefe emotionale Bedeutung erlangt hat, sich in Form des Namens eines Asteroiden im Geburtshoroskop an einer markanten Stelle. Z.B. in einem wichtigen Aspekt oder sogar in Konjunktion mit Sonne, Mond oder dem Aszendent.

ASTRO*CARTO*GRAPHY nach Jim Lewis,
nennt sich bei Astrodienst "astro.com" AstroClick® Reisen.
Hier wird ein Horoskop auf unterschiedliche auswählbare Karten
(im erweiterten Menü sogar mit unterschiedlichen Aspekten) projiziert.

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700 Jahre druckbare Ephemeriden vom ASTRODIENST. (1400 - 2099)

Ephemeriden für 2017 im Acrobat PDF-Format.

Graphische Ephemeride 2017

Online Calculation of planetary positions - in english - (1600 - 2100)
(Bei Eingabe des Längengrades (Longitude:) ist die Voreinstellung "W" (West) !!!)

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Die Sommerzeit wurden meiner Meinung nach nur eingführt,
um die Astrologen und Astrologinnen zu ärgern,
denn eine Energieeinsparung bringt sie nachweislich nicht.
Es ist eine Frechheit vom Staat so mit der Zeit umzugehen
und Menschen und Tiere in ihrem Dasein zu stören.

Hier finden sich Sommerzeiten bis 1990.
(Allerdings nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.)

Sommerzeiten in Deutschland bis 2010
Sommerzeiten in Deutschland bis 2020.

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Für das astrologische Arbeiten mit Rhythmen und sehr viel mehr,
benutze ich seit Jahren nur noch das hervorragende Programm:
"Astrolab von Bernd Röttger "
Als Zusatz gibt eine empfehlenswerte "VIP-Datei"
mit aktuell 29.066 gut recherchierten Horoskopen
von bekannten Persönlichkeiten mit Quellenangaben.


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Hier folgen nun Links zu Astrologieseiten mit allgemeinen Informationen zur Astrologie.



Hier findet sich auch eine Zusammenfassung über die Münchener Rhythmenlehre.

Hier geht es zur Website von Astrowiki,wo viele astrologische Informationen zusammengetragen werden. Auf der Eingangsseite werden auch die Planetenstände (alle 5 Minuten aktualiert) in GMT angezeigt. (Die Gradzahl steht jeweils vor dem Tierkreiszeichen, dahinter folgen Bogenminuten und Bogensekunden.)

Gute Texte zur Münchener Rhythmenlehre finden sich auf der Webseite von Günther Gerzmann.

Webseite
Lunarium zu den 27/28 Mondstationen (in Englisch - Zeiten in GMT).
Neben umfangreichen Informationen zu den Mondstationen findet sich hier auch ein Gartenkalender und ein sehr detaillierter Mondkalender.

Ein weiterer Mondkalender.

Web-Archiv alter astrologischer Schriften (wie zum Beispiel Karl Brandler-Pracht).


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Wer "tote" Links entdeckt oder andere Anregungen hat, kann mir gern ein Mail senden.



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